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Redaktionelle Rückfragen und Bildwünsche: Ulf Tietge, Telefon 0176 / 93103203 · ut@tietge.com
Interviewanfragen und Terminsachen bitte an Jessy Philipp, Telefon 0171 3153915
Ich will Oberbürgermeister von Baden-Baden werden und habe am 23. Januar offiziell meine Kandidatur bekannt gegeben, denn mir liegt diese Stadt einfach wahnsinnig am Herzen. In den vergangenen Wochen bin ich immer wieder angesprochen worden – nach dem Motto: Mach es, mach es für Baden-Baden! Gleichzeitig ist mir klar geworden: Ich will das auch. Ich will die Stadt und ihre Ortsteile wieder zum Blühen bringen. Ich erlebe täglich, wo meine Heimatstadt stark ist – und wo die Menschen zu Recht klare Antworten, Verlässlichkeit und Führung erwarten.
Ich lebe seit 28 Jahren in Baden-Baden. Gemeinsam mit meiner Frau Anneta habe ich zwei Kinder im Alter von sieben und neun Jahren. Als Familienvater wie auch als Radiomacher und Medienmanager bin ich gut vernetzt in der Stadt. Ich kenne viele Bürgerinnen und Bürger – aber auch die Menschen in der Verwaltung, aus Unternehmen und Banken, Gastronomen und Touristiker. Vor allem aber kenne ich die Menschen von nebenan: die Kindergärtnerin, den Lehrer, die Krankenschwester und den Handwerker. Und jeder ist mir gleich wichtig. Denn es braucht uns alle, um die Herausforderungen der nächsten Jahre zu meistern. Ich trete als unabhängiger Kandidat an und werde dabei von ganz unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen unterstützt.
Ein Thema ist mir dabei besonders wichtig: Aus Angst vor Veränderung und durch die Finanzkrise haben wir unsere Lust auf Zukunft verloren und leben zu sehr vom Glanz der Vergangenheit. Genau das möchte ich ändern. Baden-Baden hat enorm viel Potenzial – wenn wir die Ärmel hochkrempeln und gemeinsam eine Vision für eine Stadt entwickeln, in der wir alle gut und gern leben. Auf diesem Weg möchte ich Gräben überbrücken und Differenzen beilegen: zwischen Ortsteilen und Innenstadt, zwischen jungen Familien und älteren Mitmenschen, zwischen Neubürgern und Alteingesessenen, zwischen Verwaltung und Bürgerschaft sowie zwischen den Fraktionen im Gemeinderat.
Ich habe in Heidelberg Politikwissenschaften studiert und anschließend eine journalistische Laufbahn eingeschlagen. Ich habe auf der Schwäbischen Alb, in Speyer sowie als Korrespondent in Bonn und Paris gelebt, bevor ich 1998 mit der Fusion zum SWR nach Baden-Baden kam. Den SWR habe ich im Herbst 2025 nach reiflicher Überlegung verlassen, weil der Zeitpunkt für mich perfekt war. Als Medienmanager hatte ich auf der Funkhöhe alles erreicht: Ich habe SWR3 zur erfolgreichsten Radiomarke Deutschlands gemacht, die abendliche bundesweite Programmversorgung aller großen Popwellen in Baden-Baden angesiedelt und vieles mehr. Das 30. New Pop Festival war für mich der perfekte Abschluss, um die Bühne zu verlassen.
Ich liebe alle Facetten von Baden-Baden: die Ortsteile genauso wie die Innenstadt, die Kulturszene ebenso wie die vielfältigen Vereine, die historische Architektur ebenso wie die Schönheit der Landschaft – und den menschlichen Zusammenhalt in einer Stadt, die nicht so anonym ist wie eine Großstadt, aber bei der Lebensqualität locker mit vielen Metropolen mithalten kann. Umso schmerzhafter ist es für mich, dass über Baden-Baden in den vergangenen Monaten vor allem Negativschlagzeilen zu lesen waren – und das bundesweit.
Baden-Baden braucht jetzt jemanden, der eint und nicht spaltet. Jemanden, dem es um die Sache geht und nicht um die eigene Karriere. In mein Konzept für Baden-Baden sollen die Ideen möglichst vieler Beteiligter einfließen. Einige Schwerpunkte zeichnen sich dabei bereits ab: die Entwicklung einer klaren Zukunftsvision für ganz Baden-Baden inklusive eines Tourismuskonzepts für Kernstadt und Ortsteile, mehr Sicherheit und Sauberkeit, ein tragfähiges Mobilitätskonzept, ein Masterplan Innenstadt 2.0 sowie die Konsolidierung des städtischen Haushalts.
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